BAUSTOFF NETZBAND – Yellowsubmarine Team
Nach bekannt werden des Vorhabens von Björn Thomas, ein Fest zu veranstalten, ähnlich Red Bull Flugtage, wurde unser Interesse geweckt. Vor einigen Jahren hatten wir schon einmal vor einen Red Bull Flieger zu bauen. Dies sollte also unsere Chance werden.
Nach kurzer Abwägung, ob es zeitlich zu realisieren ist, zwei Monate blieben nur, trafen wir nach Fertigung erster Zeichnungen, die Entscheidung, teilzunehmen.
Zielsetzung für uns als Flugintusiasten war es natürlich ein Gerät zu entwickeln, welches auch eine Chance hat zu fliegen oder besser zu gleiten. Ein ins Wasser fallendes Modell schied von Anfang an aus.
Nach diversen Zeichnungen, in welchen Konfiguration der Fläche, Größenverhältnisse, Leitwerksposition, Flügelform sowie die Rumpfbauart erarbeitet wurden, erfolgte die Ausführungsplanung und der Bau des Fluggerätes.
Während des Baus wurden immer neue Probleme aufgeworfen, welche es in möglichst kurzer Zeit und natürlich auch ökonomisch zu lösen galt. Da waren ca. 230 Löcher in Bretter zu bohren zwecks Gewichteinsparung, Styropor musste in einer handelsunüblichen Konfiguration beschafft werden, sogar Spezialwerkzeuge wurden gebaut, wie unser Styroporschneidtisch. Ohne diesen wäre der Bau nicht möglich gewesen, da sogar Längsschnitte in 20mm Material ausgeführt werden mussten. Bis zum letzten Moment mangelte es aber nicht an Ideen und Verbesserungen beim Bau.
Nach und nach wuchs das Fluggerät zusammen. Selbst diejenigen, welche unsere Pläne belächelten, meinten dann das Modell könnte fliegen. (fliegen ist natürlich übertrieben)
Als sehr problematisch, bis zum letzten Tag, erwies sich die Starttechnik . Wir entschlossen uns letztendlich für einen Rollwagen, welcher nach dem Start abfällt, um die „Yellowsubmarine“ so leicht wie möglich zu gestalten.
Unser größtes und noch andauerndes Problem ist jedoch die Startgeschwindigkeit. Um diese zu maximieren, ziehen wir die „Yellowsubmarine“ mit einem Seilsystem. Die Tests zeigten uns, dass wir eine Startgeschwindigkeit von ca. 24 km/h erreichen können. Bei diesen Testversuchen wurde der Startwagen ebenfalls im Bereich Ausklinktechnik optimiert, da es hier eine Fehlfunktion gab.
Nun galt es das Fluggerät optisch herzurichten. Auch dieses nahm einige Zeit in Anspruch. Die Flächen mussten gestrichen werden, Schriftzüge wurden unter schwierigsten Bedingungen mit Hilfe der total-Werbung Greuel aufgebracht. Das Problem lag in der Verbindung Klebefolie / Styropor. Durch Einsatz einer Heizpistole wurden die Schriftzüge „aufgebügelt“.
Abschließend möchten wir noch bemerken, dass wir im Vordergrund immer den Spaß an der Planung, Konstruktion, sowie am Bau des Fluggerätes gesehen haben. Der Bau bereitete uns sehr viel Freude, war lustig und somit unbezahlbar. Wir würden unseren Erfolg in einem Gleitflug mit abschließender sauberer Wasserlandung sehen.
Wir möchten uns bei allen Helfern sowie bei Björn Thomas als Veranstalter bedanken, da es ohne diesen nicht zum Flug der „Yellowsubmarine“ gekommen wäre.